2 x 42,195 km.

Wer einen Plan hatte, sollte auch einen Plan B haben. Mein Plan A war, beim diesjährigen Jubiläumsmaraton in Wien eine persönliche Bestzeit zu laufen. Diese wäre bei einer Zeit von 3:24 geschafft. Meine Vorbereitung war dementsprechend auch ganz darauf ausgerichtet. Bereits im November habe ich stark an meiner Grundlagenausdauer gefeilt. Am 6. Jänner bin ich in Schildorn einen 30er mit an die 620 Höhenmeter in 2:26:44 gelaufen. Auch in Hinblick auf Rodgau, wo ich einen 50er hätte laufen wollen. Hätte, denn am 19.1.2013 hat sich mein Plan in den Höhen des Ötscher Gebietes im Gelände verflüchtigt. Bruch der Elle und Luxation des Speichenkopfes. Damals habe ich unter Schock bereits an einem Plan B gearbeitet. Dieser hat sich jetzt, nachdem ich medizinisch gesehen von meinem Ellenbruch geheilt bin, konkretisiert. Ja, es hat etwas länger gedauert. Über den Ärztepusch habe ich bereits berichtet.

Ich werde beim Wien Marathon am 14.4. starten. Klingt vielleicht ambitionslos – beim ersten Hinschauen stimmt das. Ich werde auch am 21.4. beim Linz Marathon starten. Damit sieht die Sache wieder ganz anders aus.

Vom 19.1.2013 bis heute bin ich derzweil einen 30iger gelaufen und habe ettliche Stunden am Crosstrainer verbraucht. Bin gespannt, ob das genügt. Damit die Challenge auch etwas anspruchsvoller klingt, würde ich schon ganz gerne eine Zeit mit einem 3er vorne laufen.

Ein paar 10 km Testläufe konnte ich auch schon absolvieren. Die meisten davon mit Operarmgips, Gipsschiene und Schmerzen. Den letzten vorgestern in 47 Minuten. Mehr ist nicht drinnen, denn der Arm schmerzt noch. Eigentlich ist es die Schulter. Probieren Sie mal diese 2 1/2 Monate mit einem Gips zu beschweren 😉 Kollateralschäden habe ich hier noch gar nicht aufgezeigt.

Ich weiß echt nicht, wo ich derzeit mit meiner Laufkraft und Laufkondition stehe. Werde aber vorerst einmal eine Pace zwischen 5:45 und 5:30 in Wien anpeilen. Sollte es gut gehen, ist ja ein Negativ Split ja auch ein Option. Eine theoretische 5:00 ist mir praktisch zu heavy – auch in Hinblick auf den Linz Marathon eine Woche später.

Die Devise lautet also, 2 x starten und 2 x finshen. Quasi als Selbstexperiment. Für alle Ultraläufer wäre das überhaupt keine Herausforderung. Mich mich schon.

Stay tuned.
Cristian Gemmato aka @ketterechts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.