Dolomiten 2013. Vorschau auf Tag 2.

Ausflug nach Österreich.

Tja. Schon wieder bin ich sehr spät dran mit der Vorschau auf Tag 2. Meine Princess of Pain wurde von @Florian (Buschaffeur, Mechaniker, Bursche für alles – fast alles) genauestens inspiziert, da ich ein lautes Knacksen nicht mehr ausgehalten habe. So was bremst einfach im Kopf. Und das kann ich mir im Heimspiel nicht leisten. Wir haben: a) den Sattel abmontiert, alles geputzt und gefettet, b) die Schrauben am Kettenblatt abmontiert, geputzt und gefettet und c) blöd dahergeredet. Wie ich meinen Job liebe.

Morgen machen wir einen kleinen Ausflug nach Österreich! Um zwischen 8:30 und 9:15 starten wir in St. Vigil. Einen km geht es bergab durch das Dorf und dann biegen wir kalt auf den Furkelpass. Ca. 7 km und 500 HM. Klingt leicht. Ist es nicht. Florian ist den Pass heute schon gefahren und er meinte lapidar: „Es werts des breakfast wida ausakotzn“. Ein paar mal soll es an die 14% haben. Soll es. Wir werden es sehen.

Vom Furkelpass geht es hinab nach Olang ins Pusteral und dann direttissima ins wunderschöne Antholzertal. Bekannt aus Funk und Biathlon. 1100 HM und nach 46 km ist das Tagessoll erreicht. Für jene, die dann 50 km bis nach Lienz rollen wollen. Der Rest – Gruppe 1 – ist verplichtet die Option auf weitere 1200 HM zu fahren. Zum Staller Sattel ist zu erwähnen, dass dieser auf italienischer Seite vom Antholzer See bis zum Grenzübergang eine Einbahnregelung ist. Mit Ampelschaltung. Eine enge Straße, wo maximal ein Auto Platz hat. Auto mit Rad, wird schon kritisch. Wir haben für ca 4 km mit 10% Steigung +/- 15 Minuten Zeit. Ich denke, das könnte für so manchen knapp werden. Wie gesagt. Auto und Radfahrer auf der schmalen Straße – mmhhh. Und ich meine entgegenkommende Autos.

Nach der von vielen erwünschten und von anderen gescheuten Mittagspause am Sattel düsen wir hinunter durch das Defreggental ins Iseltal. Und jetzt kommt der Spass des Tages. 21 km von Huben auf das Lucknerhaus. Via Kals am Großglockner. Ich freu mich drauf. 1200 HM. Mit Blick auf den Großglockner. Von der anderen Seite. Nicht die bekannte von der Großglockner Hochalmpenstrasse. Für alle Bergsteiger. Vom Lucknerhaus geht es hinauf auf den höchsten Berg von rot-weiß-rot. Mit Bergführer. Versteht sich. Unser Chefquide @Roland war schon oben. Der war eigentlich schon überall oben. Interessant wird auch der Blick auf das neue Großglockner Resort. Ein Mega Ding mitten in den Wäldern. Wer dort Ski fährt kann sich auf der Adler Lounge eine Gulasch Suppe um € 7,50 gönnen. Das Skigebiet Kals/Matrei – sicher eines der genialsten.

Lucknerhaus retour. Eine Einbahnstraße. Wir müssen also runter, wo wir rauf sind. Ca. 40 km gegen den Wind zum Etappenziel. Ostirol. Und weil uns lustig ist,  gehts dann noch mit Opiton 2 auf die Lienzer Dolomitenhütte. @Roland ist halt so. Will uns einfach die besten Sachen zeigen. Und zerstören.

Tag 2 ist die längste Etappe mit 140 km und 3.000 HM. Ohne Lienzer Dolomitenhütte. F***!

Gute Nacht. Ich muss mein Bier austrinken. Alkoholfrei.

Stay tuned.
Cristian Gemmato aka @_ketterechts

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